Blütenpollen: wie man sie einnimmt, wie viel, wann und wie man sie richtig lagert
Wie viel Blütenpollen Sie nehmen, wann, womit Sie sie kombinieren, wie Sie sie lagern und wer vorsichtig sein sollte. Praktischer Leitfaden aus der Imkerei.
Von AndrejaVeröffentlicht 3 Min. Lesezeit
Blütenpollen, auch Bienenpollen genannt, sind das zugänglichste „ungewöhnliche“ Produkt aus dem Bienenstock: leicht zu bekommen, einfach anzuwenden und erschwinglich. Aber gerade weil sie so einfach sind, werden sie oft falsch verwendet: zu viel auf einmal, im heißen Tee, aus dem offenen Glas auf der sonnigen Fensterbank. So verwendet man Blütenpollen richtig.
Was sind Blütenpollen
Bienen sammeln Pollen von den Blüten, formen ihn mit Nektar und Speichel zu kleinen Kügelchen und tragen ihn in den „Körbchen“ an den Hinterbeinen in den Stock. Einen Teil dieser Kügelchen fängt der Imker mit einer Pollenfalle am Flugloch auf. Jedes Kügelchen ist der Pollen einer einzigen Pflanzenart, deshalb sind Blütenpollen so bunt: gelb, orange, rot, braun, violett.
Blütenpollen sind der Rohstoff für Perga (Bienenbrot). Den Unterschied zwischen beiden erklären wir im Beitrag Perga und Blütenpollen: der Unterschied.
Wie viel
Für Erwachsene werden in der imkerlichen Praxis meist ein bis zwei Teelöffel pro Tag genannt, etwa 5 bis 10 Gramm.
Wichtig ist der Anfang: Nehmen Sie beim ersten Mal nur ein paar Körnchen und warten Sie einen Tag. Bleibt jede Reaktion aus, steigern Sie in den folgenden Tagen schrittweise auf einen halben Teelöffel, dann auf einen ganzen. So merken Sie rechtzeitig, wenn Ihnen Pollen nicht bekommen.
Wann
Meist morgens, zum Frühstück, weil sie sich am leichtesten in das einrühren lassen, was Sie ohnehin essen. Eine Regel zur Tageszeit gibt es nicht; wichtiger ist die Regelmäßigkeit. Die meisten nehmen Blütenpollen einige Wochen oder Monate lang und machen dann eine Pause.
Wie man sie isst
Blütenpollen haben einen eigenen, leicht herben und blumigen Geschmack, und die trockenen Körnchen sind hart. So werden sie angenehmer:
- Über Nacht eingeweicht. Einen Teelöffel Pollen in Joghurt, Milch oder Wasser geben; bis zum Morgen werden die Körnchen weich.
- Im Brei oder Müsli. Über den Haferbrei streuen, wenn er abgekühlt ist.
- Im Smoothie. Kalt oder lauwarm.
- Mit Honig. Ein Löffel Blütenhonig und ein Teelöffel Pollen sind ein Klassiker.
Geben Sie Pollen nicht in heißen Tee oder Kaffee; Hitze bekommt ihnen nicht.
Wie man sie lagert
- Frische (ungetrocknete) Pollen enthalten viel Feuchtigkeit und verderben; sie gehören in den Gefrierschrank, wo sie monatelang halten, oder für kürzere Zeit in den Kühlschrank.
- Getrocknete Pollen werden an einem trockenen, dunklen Ort bei Zimmertemperatur aufbewahrt.
- Den Behälter immer gut verschließen. Pollen nehmen Feuchtigkeit und Gerüche auf.
- Nicht auf die Fensterbank und nicht neben den Herd.
Unsere Blütenpollen sind bei niedriger Temperatur getrocknet und kommen deshalb in den Schrank.
Wer vorsichtig sein sollte
- Menschen mit Pollenallergie. Blütenpollen sind Pollen. Wenn Sie eine Pollenallergie haben, verwenden Sie sie nicht ohne fachlichen Rat. Ausführlich im Beitrag über Allergien auf Bienenprodukte.
- Menschen mit Allergie gegen Bienenstiche und Bienenprodukte.
- Schwangere, Stillende und Menschen mit besonderen gesundheitlichen Voraussetzungen — sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
- Kinder — kleinere Mengen, und erst nach dem ersten Lebensjahr.
Blütenpollen oder Perga
Wenn Ihnen Blütenpollen gefallen und Sie einen Schritt weitergehen möchten: Perga ist fermentierter Blütenpollen aus der Wabe, weicher, säuerlicher und besonderer. Blütenpollen sind ein guter Anfang; Perga wählen diejenigen, die etwas mehr wollen. Beides kommt aus unseren Bienenstöcken, und das Paket für aktive Menschen enthält beides.
Fazit
Ein bis zwei Teelöffel täglich, morgens, eingeweicht oder im Brei, mit einem behutsamen Anfang und einem geschlossenen Behälter im Schrank. Wenn Sie gegen Pollen allergisch sind, lassen Sie es. Blütenpollen aus unserer Oase können Sie über den Katalog bestellen.
Fragen und Antworten
Wie viel Blütenpollen sollte man täglich einnehmen?
Erwachsene nehmen in der imkerlichen Praxis meist ein bis zwei Teelöffel Blütenpollen pro Tag, also etwa 5 bis 10 Gramm. Beginnen Sie beim ersten Mal mit ein paar Körnchen, um die Verträglichkeit zu prüfen, und steigern Sie die Menge dann schrittweise.
Wann nimmt man Blütenpollen am besten ein?
Blütenpollen werden meist morgens zum Frühstück eingenommen, weil sie sich leicht in Joghurt, Brei oder Smoothie einrühren lassen. Eine feste Regel gibt es nicht; wichtig ist die Regelmäßigkeit.
Wie lagert man Blütenpollen?
Frische Blütenpollen bewahrt man im Gefrierschrank oder Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter auf, getrocknete Blütenpollen an einem trockenen, dunklen Ort bei Zimmertemperatur. In beiden Fällen den Behälter geschlossen halten, weil Pollen Feuchtigkeit aufnehmen.
Sollte man Blütenpollen vor dem Essen einweichen?
Das ist nicht nötig, aber viele weichen die Körnchen über Nacht in Joghurt, Milch oder Wasser ein, weil sie so weicher und angenehmer zu essen werden. In heiße Getränke gehören Pollen nicht.

